- Jod macht krank
Jod-Akne - eine Akne, gegen die kein Kraut gewachsen ist
Bereits im Oktober 1997 warnten Hautärzte, dass mittlerweile jeder 10. Aknepatient unter Jodakne leidet. Die Jodakne ist altersunabhängig. Oft beginnt sie als Bläschenausschlag am Mund, weswegen häufig die Fehldiagnose “Herpes” gestellt wird. Im Gegensatz zum tatsächlichen Herpes reagiert der Jodausschlag jedoch nicht auf äußerlich und innerlich anzuwendende Virostatika.
Der Ausspruch “der Herpes geht nicht weg”, sollte unbedingt hellhörig machen und an eine Jodakne denken lassen. Meist bringt die Probe aufs Exempel - das heißt die Ernährung ohne jegliche künstliche Jodzusätze - den verblüffenden Erfolg, so dass die Akne dann genauso plötzlich verschwindet, wie sie gekommen ist.
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Gefährliche Jodallergie
Die Jodallergie zeigt sich äußerlich auf der Haut als geschwollene, rote, immer größer werdende Entzündungsherde, die unerträglich jucken und brennen, so dass der Betroffene sich vor allem im Schlaf blutig kratzt. Die begleitenden Erscheinungsformen der Jodallergie sind gefährlich bis lebensgefährlich. Es kommt dabei schon infolge allerkleinster Jodmengen, die über die Nahrung, die Luft oder über die Haut aufgenommen werden, zu Herzschmerzen, Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, zu hohem Puls, Atemnot, Kreislaufkollaps und Ohnmachtsanfällen sowie zu Nierenkoliken, Magen-Darm-Störungen und verminderter Sehfähigkeit.
Bei Kindern kann sich hochgradige Hyperaktivität einstellen, die zu dauerhaften Konzentrationsstörungen in der Schule und zu Einschlafproblemen führt. Nach Alfred Wiater von der Kinderklinik Köln-Porz, Leiter der “Arbeitsgruppe in der Deutschen Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin” (DGSM),
“leiden bis zu 37 % aller drei- bis zehnjährigen Kinder unter Schlafstörungen. Bei bis zu 5 % der Kleinen ist die Störung so stark, dass eine langfristige ärztliche Behandlung notwendig wird”.
Leider richtet der Schlafforscher sein Augenmerk nicht auf den möglichen Auslöser - nämlich zuviel Jod in der Nahrung - dieser erst in den letzten Jahren immer häufiger auftretenden Schlafstörungen bei Kindern -, sondern es werden als Therapie ein “operativer Eingriff sowie Medikamente” genannt.
Die schwerste Form der Jodallergie ist der anaphylaktische Schock, dessen Todesrate bei bis zu 98 % liegt. Es kommt hierbei infolge heftiger allergischer Reaktionen im Blut zu einer massiven Embolisation, d. h. Blutverklumpung, die sehr schnell zu einem tödlich verlaufenden Herzinfarkt führt.
Osteoporose durch Jod
Jod schädigt auch auf die Knochen, wenn es die Schilddrüse zur vermehrten Hormonproduktion anregt. Dann entziehen die überschüssigen Schilddrüsenhormone den Knochen den Kalk - und es kommt zu einer besonders aggressiven Osteoporose.
Es verwundert deshalb nicht, dass in allen Ländern, in denen jodiert wird, die Osteoporose als eine Art neuer Volkskrankheit empfindlich zunimmt, in Deutschland sind das inzwischen über 40 % der Bevölkerung, Männer wie Frauen, Tendenz steigend. Aber auch Kinder brechen sich zunehmend häufiger schon bei nichtigen Anlässen den Fuß oder den Arm, und es kommt deutlich öfter zur verzögerten Heilung des Bruches. Aber auch Schilddrüsenhormone können eine Osteoporose verstärken.
Dies sollte besonders bei der Substitutionstherapie in der Postmenopause, d. h. nach den Wechseljahren, der Frau bedacht werden. Das heißt, dass gerade die Frauen, die ab 40 immer stärker in Gefahr geraten, durch die Jodierung einen Kropf oder eine andere Schilddrüsenerkrankung zu entwickeln und mit den dann nötig werdenden Medikamenten einer erhöhten Osteoporosegefahr ausgesetzt sind.
Jod in der Schwangerschaft - eine Gefahr für das ungeborene Leben
Der “Arbeitskreis Jodmangel” hat unerwartet die empfohlene tägliche Jodmenge (200 - 300 µg/Tag!) auf höchstens 100 µg gesenkt, was einer Jodmenge entspricht, die bereits aufgrund natürlicher Jodquellen in unjodierten Produkten enthalten ist.
Ausgangspunkt dafür ist wohl das 75. Wiesbadener Schilddrüsengespräch im März 1997, auf dem die Problematik diskutiert wurde, dass ungeborene Kinder unter einer zu hohen Jodzufuhr der Mutter mit einer Schilddrüsenunterfunktion reagieren. So
“gehört es zu den Besonderheiten der noch unreifen fetalen Schilddrüse, dass sie auf sehr hohe Jodkonzentrationen mit einer Abnahme der Sekretion von Schilddrüsenhormonen reagiert (sogenannter Wolff-Chaikoff-Effekt)”,
wie Prof. Rainer Hehrmann aus Stuttgart referierte, weswegen die Verwendung jodhaltiger Medikamente und Substanzen “in der Schwangerschaft und perinatal unbedingt vermieden werden” muss.
Noch früher, bereits 1994, wird in der “Roten Liste”, dem Arzneimittelverzeichnis des BPI, davor gewarnt, “Jodverbindungen in Schwangerschaft und Stillzeit über die ärztliche Verordnung hinaus zu verabreichen”, weil die Substanz in die Milch übergeht und weil eine Überjodierung der Mutter bei der Schilddrüse des noch ungeborenen Kindes zu einer Reduzierung der Schilddrüsenfunktion führt.
Diese Kinder kommen mit einer sogenannten “angeborenen Unterfunktion” zu Welt, was ohne die Überjodierung ihrer Mutter in der Schwangerschaft wahrscheinlich nie passiert wäre. In den letzten Jahren, in denen es durch die flächendeckende Jodierung fast aller Lebensmittel sehr schnell zu einer Überjodierung kommen kann, nahm die Zahl der Kinder, die mit diesem “Wolff-Chaikoff-Effekt” zur Welt kommen, bedauerlicherweise zu.
Außer der eben genannten Unterfunktion (Hypothyreose) der Schilddrüse muss auch auf die Überfunktion (Hyperthyreose) bei Säuglingen geachtet werden, wenn ihre Mutter an Morbus Basedow leidet. Bislang waren das in Deutschland noch unter 1 % der Schwangeren.
Unter der seit 1995 eingeführten Hochjodierung jedoch ist die Zahl der an Jod-Basedow erkrankten Schwangeren deutlich angestiegen. In Amerika, wo auf Grund der sehr jodhaltigen Mehlbleichmittel die Nahrung ebenfalls sehr jodhaltig ist, sind schon bis zu 5 % aller Schwangeren basedowkrank. Eine alarmierende Bilanz, die wahrlich nicht zur Nachahmung auffordert!
Sind Frauen aber erst an einer durch Jod ausgelösten Überfunktion, Morbus Basedow oder Morbus Hashimoto erkrankt, dann wird ihre Behandlung schwierig, wenn sie schwanger werden und sie dem die Überfunktion steigernden Jod in den Lebensmitteln nicht ausweichen können.
Behandlungsziel ist es, die Überfunktion zu bremsen. Dazu muss zunächst, außer der geeigneten Medikation, auf zusätzliches Jod in der Nahrung verzichtet werden, denn Jod regt die Bildung der Schilddrüsenhormone an, was bei jedweder Form der Überfunktion schädlich ist.
Reicht der Jodverzicht nicht aus - in Deutschland dürfte er auch gar nicht mehr zu erreichen sein! -, um die überschüssige Produktion der Schilddrüsenhormone zu bremsen, werden sogenannte Thyreostatika verordnet. Aber hier beginnen die Probleme, denn diese Thyreostatika passieren sofort die Placentaschranke und führen zu einer vorgeburtlichen Kropfbildung des Fötus. Weitere vorgeburtliche Schädigungen sind neben der Kropfbildung Fehlentwicklungen des Gehirns sowie der vorzeitige Tod des Fötus.
Nitrosamine sind aggressive Krebsauslöser - Jod unterstützt sie
Stellen wir uns das Frühstück eines normalen Bundesdeutschen vor: frische Brötchen, gerade vom Bäcker geholt, ein bisschen Butter dazu, ein Belag in Form von Wurst oder Käse und natürlich ein warmer Kaffee mit einem Häubchen Sahne.
Dass dieses duftende und ganz harmlos aussehende Frühstück auf diese Weise zum hochwirksamen Krebscocktail werden kann, ahnen wenige. Doch - man weiß mittlerweile, dass Nitrosamine die aggressivsten Krebsauslöser überhaupt sind. Sie erzeugen in zahlreichen Organen selektiv Krebs. Im Magen finden sie dafür besonders günstige Voraussetzungen, weil der dort herrschende pH-Wert dem Optimum einer chemischen Nitrosaminsynthese entspricht.
Die Menge des sich im Magen entwickelten?? Nitrosamins hängt u. a. von Konkurrenz-Reaktionen verschiedener Nahrungsmittelinhalts- und Zusatzstoffe ab. Von ihnen wirken vor allem Jodide, Thiozyanate, Chlorogensäure, Polyphenole und Metallsalze stark beschleunigend auf die Nitrosaminbildung.
Im Gegensatz zu ihnen zeigen Blei-, Cadmium-, Kupfer- und Zinksalze keine erkennbare Katalyse der Nitrosierungsreaktion durch Schwermetall-Ionen.
An erster Stelle der Stoffe, die die Nitrosaminbildung katalysieren, d. h. beschleunigen, steht Jod, das die Nitrosaminbildung tatsächlich um das Sechsfache erhöht. Ein synergistischer, also steigernder Effekt wird noch erzielt, wenn zwei Katalysatoren zusammentreffen, z. B. Jod und Thiozyanat, das im Speichel vorkommt, oder Jod und Chlorogensäure, die im Kaffee enthalten ist. Das ist der Fall, wenn sich beispielsweise das Jod der jodierten Kaffeesahne mit der Chlorogensäure des Kaffees im Magen verbindet, und so das leckere Frühstück zum regelrechten Krebs-Cocktail werden lässt. Für eine erfolgreiche Krebsprophylaxe ist es also erforderlich, auf den übermäßigen Verzehr von jodhaltigen Nahrungsmitteln zu verzichten. Das ist die Schlussfolgerung aus der internationalen Nitrosaminforschung, die der Ernährungswissenschaftler Dr. D. Lathia zusammen mit D. Kloep in einer Festschrift zum 65. Geburtstag des renommierten Chemikers und Direktors des “Institutes für Organische Chemie” der Technischen Universität Clausthal, Prof. Dr. K.-D. Gundermann, zusammenfasst.
Auf dem 14. Wiesbadener Schilddrüsengespräch im Februar 1996 kam in der Diskussion über Schilddrüsenkrebs folgendes zur Sprache:
- In Japan haben etwa 25 % der Bevölkerung altersunabhängig kleine??(doppelt: Mikro bedeutet schon sehr klein) papilläre Mikrokarzinome (knospenförmige bösartige Kleinsttumore)
- In Skandinavien fanden sich Neuerkrankungen von etwa 6 %. In unserer Bevölkerung ist bei älteren Menschen mit einer Anzahl von 2 -3 % papillären Mikrokarzinomen als Zufallsbefund auszugehen.
Weniger Jod, weniger Krebs
Japan ist das Land mit dem höchsten Jodvorkommen der Welt, deshalb die hohe Schilddrüsenkrebsrate von 25 %. Die Krebsrate in anderen Ländern nimmt in dem Maße ab, in dem ihre Jodzufuhr geringer ist. Mit anderen Worten: Weniger Jod, weniger Krebs.
Deutschland, das sogenannte Jodmangelgebiet, hatte bisher die niedrigste Rate an Schilddrüsenkrebserkrankungen weltweit. Es scheint aber fraglich, ob das seit Einführung der Jodierung 1995 auch so bleibt. Im “Handbuch der Medikamente” der Stiftung Warentest 2000 findet man die Warnung:
“Unter folgenden Bedingungen dürfen Sie kein Jodid nehmen: Wenn der Verdacht auf Schilddrüsenkrebs nicht ausgeräumt ist.”
Weiterhin kann die Jodierung der Lebensmittel zu Erkrankungen führen, die zwar primär nichts mit Krebs zu tun haben, deren notwendige Behandlungen aber das Risiko in sich bergen, an Krebs zu erkranken.
Denn auch Schilddrüsenerkrankungen wie z. B. Morbus Basedow können das Ergebnis der Jodierung sein. Im Falle einer kompletten Entfernung der erkrankten Schilddrüse, muss der Betroffene lebenslang Hormone zu sich nehmen, Hormone, die Jod enthalten. Menschen, die unter einer Jodallergie oder Jodakne leiden, steht damit ein lebenslanger Leidensweg bevor.
Brustkrebsrisiko durch Jodsalz und Schilddrüsenhormone
Doch damit nicht genug, denn eine lebenslange Einnahme von Schilddrüsenhormonen ist keinesfalls so ungefährlich, wie das gemeinhin propagiert wird. So steht in H. P. T. Ammans “Arzneimittelneben- und Wechselwirkungen” über die Kanzerogenität von Schilddrüsenhormonen:
“Eine Studie an 5500 unter Schilddrüsenhormonbehandlung stehenden Patientinnen, bei denen eine Mammographie durchgeführt wurde, ergab, dass bei 635 Brustkrebs vorlag. Dies ist eine Rate von 12 %. Bei denen, die Schilddrüsenhormone über 15 Jahre bekommen hatten, lag die Krebsrate sogar bei 19,5 %.”
Speziell das Brustkrebsrisiko scheint durch Jod, vor allem in Form von Jodsalz, deutlich erhöht zu werden. Susun S. Weed schreibt dazu in ihrem Buch “Brustgesundheit - Naturheilkundliche Prävention und Begleittherapien bei Brustkrebs” (Orlanda Verlag):
“Wenn Erwachsene durch zusätzliche Jodzufuhr - wie z. B. Jodsalz - ihren Bedarf überschreiten, steigt auch ihr Brustkrebsrisiko.”
Unter diesem Aspekt ist die gegenwärtige Schilddrüsentherapie, die großzügig Schilddrüsenhormone als Langzeittherapie einsetzt, kritisch zu beurteilen. Gynäkologen berichten jedenfalls neuerdings über ein rätselhaftes Ansteigen von Brustkrebs.
Jodabstinenz in der Krebsdiät
Diese Forschungsergebnisse bedeuten, dass eine Krebsdiät nur bei absoluter Jodabstinenz erfolgreich sein kann. Einem sehr schwer an Lungenkrebs erkrankten Wissenschaftler, der von selbst auf die kanzerogene Wirkung des Jodes aufmerksam geworden war - immerhin wunderte er sich mit Recht darüber, dass er als Nichtraucher einen so aggressiven Lungenkrebs bekommen konnte -, wurde von zwei verschiedenen Onkologen bestätigt, was er bereits befürchtet hatte:
- wäre er ohne die Jodierung der Lebensmittel niemals an einem so aggressiven Krebs erkrankt, und
- hätte er diese Erkrankung nicht jahrelang überlebt, wenn er nicht nach ihrem Ausbruch so konsequent auf Lebensmittel mit künstlichen Jodzusätzen verzichtet hätte.
Es liegt logischerweise auf der Hand, dass man auf jede Art jodierter Lebensrnittel verzichten sollte, will man sich vor dem Ausbruch einer unerwünschten Krebserkrankung schützen.
ERNÄHRUNGSTIPPS
Nicht künstlich jodangereichert:
- Fleisch (z. B. Geflügel), Eier, Milch und Milchprodukte aus Italien, Spanien, Frankreich, Polen, Ungarn und der Türkei.
- Rindfleisch aus Argentinien.
- Obst und Gemüse aus Südländern (Italien, Spanien, Israel, Ungarn, Neuseeland und Südafrika).
VORSICHT!
- Beim Kauf pflanzlicher Margarine darauf achten, dass keine Milch als Emulgator verwendet wurde (Zusatz: Frei von Milchbestandteilen oder Eiweiß = 0).
- Fruchtkonserven, Konfitüren und Süßwaren können das? jodhaltigen Erythrosin enthalten (E 127).
- Vorsicht bei der Verwendung von Brühwürfeln. Sie können gleich dreifach Jod enthalten, über das verarbeitete Fleisch, über das zugesetzte Jodsalz und über das Milcheiweiß. Alternativen sind pflanzliche Gemüsebrühen aus dem Reformhaus oder Bioladen.
- Bei verpackten Nahrungsmitteln darauf achten, dass das Salz als “Salz” oder “Speisesalz” deklariert ist.