- Gesund & “LIGHT”
Die Flucht in “Light”-Produkte ..
oder das Alibi, wenn Disziplin versagt!
Die Industrie verspricht Genuss ohne Reue - Zigaretten Light, Cola Light, Margarine Light, Bier Light, Schokolade Light … und viele viele mehr … es fehlt nur noch “SEX-Light” …
und viel schlimmer ist, dass gesundheitsgeschädigte Menschen sogar noch höchst “medizinische” Empfehlungen zu Light-Produkten erhalten (so auch zu den klassischen Zucker-Ersatzstoffen!!).
Was heißt eigentlich “Light” -
Alle Produkte mit dieser Auszeichnung sind im Grunde Ersatzstoffe, also Immitate, Plagiate wenn Sie so wollen. Nur mit dem Unterschied, dass im “Livestyle Bereich” (z.B. Schmuck, Uhren, Parfüm) das Herstellen und Handeln mit diesen juristisch unter Strafe verboten ist - ja sogar der Besitz und/oder die Verwendung dieser ist nicht erlaubt!!
Nur im Bereich Ernährung gilt freier Handel! Also dort wo es um die Gesundheit der Menschen geht! Unglaublich - in meinen Augen streckenweise sogar kriminell!
Will man diese meine Meinung nachvollziehen, sind verständlicher Weise einige Informationen erforderlich:
zunächst einmal lässt sich definieren, dass Produkte mit dem “Suffix” Light immer in irgend einer Form Ersatzstoffe für natürliche Produkte beinhalten. So z.B. werden Fette, Zucker, Kohlehydrate, Eiweiße und dergleichen durch Wasser oder minderwertige chemisch und künstlich erzeugte Stoffe ersetzt. Mit diesen “Plagiaten” (also z.B. Käse, Milch, Butter, Wurst, Brot, Margarine, Pflanzenöl usw…) bemüht sich die Lebensmittelindustrie mit ihren “Food Designern” (alleine diese Bezeichnung!!!!) sehr erfolgreich um die Akzeptanz beim Verbraucher.
Erfolgreich deshalb, weil der Volksglaube geschürt wird, dies sei gesund - schliesslich ist fettfrei essen (oder ohne Zucker etc..) gesund!
Diese Industrie (wie reden hier von einem alleine in Europa Milliarden schweren Markt!) sind “Trittbrettfahrer” der Gesundheitswelle geworden - ja streckenweise sind sie inzwischen die Regisseure dieser Gesundheits-Inszenierung!
Die Angleichung an europäisches Recht tut ihr übriges - man muss wissen, dass für ein Produkt innerhalb der EU immer die jeweils “moderateste” Qualitätsbestimmug und Rechtslage des entsprechenden Mitgliedslandes Gültigkeit hat.
Das heisst im Klartext:
Exportiert ein EU-Mitgliedsland ein dort heimisches Produkt in andere EU-Staaten, so ist ein üblicherweise “bedenklicher” oder gar verbotener Inhaltsstoff (meist sind es Mittel zur Haltbarkeitsmachung, Geschmacksverstärker und dergl.) - so er im Ursprungsland erlaubt ist - auch (trotz des ursächlichen Verbotes) in den restlichen, importierenden Ländern zuzulassen!!!!!
Hatten Sie das gewusst??
Sie glauben es nicht?
Gut, hier einige Beispiele (die vergleichsweise noch harmlos sind) ..
Milch-Plagiate (Imitate) - wir kommen darauf gleich noch mal zurück - sind seit EU-Rechtsangleichung auch in Deutschland erlaubt - obgleich sie bis dato unter Strafe verboten waren! Ebenso das “flüssige Brot” Bier - dort ist das Reinheitsgebot der Rechtsangleichung zum Opfer gefallen. Es können längst Biere importiert werden bei denen kein Mensch so ganz genau über den Inhalt Bescheid weiß (teilweise aus Mais, Reis oder ähnlichem!). Auch die klassische Butter darf neuerdings (weil in Irland und England so üblich) mit billigem Soja-Öl vermischt angeboten werden.
Übrigens!
Der Begriff “LIGHT” ist absolut nicht geschützt - also auch nicht überwacht!
Das wiederum bedeutet, dass ein so genanntes “Light” Produkt nicht zwingend kalorienarm (also fettarm, zuckerarm, cholesterinarm etc,,) sein muss! Dass also Light-Produkte schlank machen ist eine durch die Nahrungsmittelindustrie gut suggerierte Illusion - alleine die Tatsache, dass (so internationalen Untersuchungen zur Folge) beim Verzehr von Light-Produkten automatisch mehr konsumiert wird als bei traditionellen Produkten ist Beweis genug.
Aber betrachten wir einmal die gesundheitlichen Aspekte:
Alle “Plagiate” sind immer mit reichlich Zusätzen und chemischen Hilfsstoffen versehen. Oft liest sich das “Inhaltsverzeichnis” solcher Imitate wie die Inventurliste eines Chemie-Konzerns. Vorzufinden sind da z.B. Emulgatoren, Farbstoffe, Geschmacks-Verstärker, Konservierungsstoffe, Füllstoffe .. um nur einige zu nennen. Dies führt bewiesener Maßen bei regelmäßigem Verzehr zu Gesundheitsschäden (nicht nur Allergien werden ausgelöst und/oder verstärkt, auch bestätigen Untersuchungen die bei “Genuß” solcher Produkte deutlich steigende Gefahr von Tumoren und Organschädigungen).
Nicht nur, dass diese Form der Nahrungsmittel, also Plagiate, für den Handel und die Produktion nur Vorteile bringt (Haltbarkeit, leichte maschinelle Verarbeitung, billigere Herstellung), sich somit größere Gewinne erzielen lassen, nein … sie werden unter dem Aspekt der vermeintlich “Gesunden Nahrung” auch meist noch teurer verkauft als das Original-Produkt! Ist das nicht eine Farce?
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Bevor ich Ihnen versuche die Situation an der ach so wertvollen Milch (Leser die mich bereits kennen, wissen über meine Grundhaltung gegenüber der Milch ohnedies schon Bescheid - aber dennoch ist diese Recherche sehr wichtig gewesen) zu erklären, hier einmal ein paar Rezepturen für Milchprodukte - Ich hoffe, es wird Ihnen nicht gleich übel beim Lesen - mir ging es das erste mal beim Recherchieren so!”
Gängige Milchshakes:
Zunächst ist die Basis für einen solchen Shake eine Art “Milchersatz” aus Abfällen und/oder Milchrückständen bei der industriellen Milchverarbeitung. Bis hier her ist es ja noch moderat. Was nun folgt liest sich wie ein Gruselroman:
Diese “Nachprodukte” aus der modernen Molkerei-Industrie werden nun mit nachbearbeiteten Schlachtabfällen (Fleisch- und Fischindustrie), Lederabfällen, Kartoffelschalen, und/oder künstlich gezüchteten Einzellern gemischt und vermengt (in Säure gerührt). Die so noch mit Geschmacksverstärkern angereicherten Endprodukte haben ein tatsächlich weißes bis etwas gelbliches Aussehen und sind angeblich schmackhaft (zumindest wird dies durch Absatzzahlen bestätigt).
Als ich dann noch davon Kenntnis bekam, fiel mir gar nichts mehr ein:
Um Durchfälle zu verhüten (durch beinhaltete nicht absorbierbare Kunstfette) wird AALA eingesetzt.
Wissen Sie was “AALA” heißt? - “.. Anti-Anal-Leakage-Agend“!
FÜr die nicht Englisch Sprechenden unter Ihnen etwas frei übersetzt: “Schließmuskel-Auslaufsperre”.
FATAL - oder?
Sehen wir uns einmal das “Alkoholfreie Bier” an:
Wir gehen davon aus, Dass Sie bereits wissen, dass dies ein Bier-Plagiat, also imitiertes Bier ist - o.k.?
Nun, zunächst wird gentechnisch behandelte Hefe verwendet - d.h., diese Hefe bildet an Stelle von Alkohol weitestgehend (daher auch nicht 100% alkoholfrei!!!) das Glycerin, aber es wird nur so viel verwendet, um die Harmonie im Biergeschmack zu realisieren. Die weiteren Zusatzstoffe sind eher weniger spektakulär.
PROSIT!
In diesem Zusammenhang ein kleines Beispiel (ich bekam Gänsehaut bei der Recherche) für ein ganz leckeres Getränk:
Um bei alkoholischen Getränken die nachfolgende morgendliche “Katerstimmung” zu unterbinden - oder zumindest stark zu reduzieren - wird (und da gibt es sogar ein Patent drauf!! ) ein Extrakt aus Blut, Knorpeln, Mutterkuchen und verschiedenen Zusatzstoffen beigemengt.
Wohl bekomms!